Beide Programme stehen nebeneinander offen. Bisher haette das Journal die neue
Rechnung erst beim naechsten Einlesen gesehen.
Kein Absuchen des Rechnungsordners und kein Server: nach jeder Rechnung und
jedem Storno schaut das Rechnungstool nach, ob das Journal ueberhaupt laeuft -
ueber dessen PID, nicht ueber ein Fenster und nicht ueber eine Uhrzeit. Windows
beantwortet das genau; PIDs werden wiederverwendet, deshalb wird zusaetzlich der
Name der EXE verglichen. Laeuft es, kommt eine Zeile in den Briefkasten.
Der Briefkasten IST die gemeinsame SQLite (seine Ansage): zwei Tabellen mehr -
"laeuft" (wer ist offen, mit PID und EXE) und "nachrichten". Damit liegt im
gemeinsamen Ordner genau EINE Datei. Karteileichen (abgestuerztes Programm)
werden beim Nachsehen weggeraeumt, alte Meldungen beim Melden.
Ist das Journal zu, passiert nichts - es liest den Ordner beim naechsten Start
ohnehin. Die Meldung ist eine Anklopfhilfe, keine Datenquelle.
Pruefstand pruef_wache.py (im Steuerjournal, faehrt BEIDE Programme): PID-Pruefung
mit toter Nummer und fremdem EXE-Namen, genau eine Datei im Ordner, Meldung nach
Rechnung und nach Storno, Einlesen samt Anzeige, Ruhe ohne Meldung, kein Melden
an ein geschlossenes Journal.
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Das Rechnungstool kannte nur die Nummern seiner eigenen PDFs. Im Steuerjournal
stehen aber Buchungen ohne PDF - der Altbestand aus der Excel-Mappe - und deren
Nummern hat es ein zweites Mal vergeben. § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG laesst jede
Nummer nur einmal zu.
Deshalb fuehren beide Programme jetzt EIN gemeinsames Buch (gemeinsam.py): eine
SQLite in einem Ordner, den beide kennen. Es ist ein Register, keine zweite
Buchhaltung - die Wahrheit bleiben die PDFs. Was hineinkommt: jede geschriebene
Rechnung, jeder Storno (mit storno_zu), jede Neuausstellung. Die Nummernvergabe
und die Kollisionspruefung beim Erstellen fragen es mit ab; ein verworfener
Storno gibt seine Nummer wieder frei. Faellt der Ordner aus (Netzlaufwerk weg),
laeuft alles weiter - dann steht es in der Fussleiste.
ordnerwahl.py fragt den Ordner beim ersten Start ab: auswaehlen, OK,
Sicherheitsfrage, bei Nein zurueck ins Feld. Zwei Fehler daran gleich behoben,
bevor sie jemand treffen konnte: das Fenster war zu schmal (der Auswahl-Knopf
lag ausserhalb) und der Griff (grab_set) muss waehrend des Windows-Ordner-
dialogs los sein, sonst nimmt der keine Eingabe an.
Storno: er ist das Spiegelbild der Rechnung - auch bei den UEBERNACHTUNGEN.
Vorher stand dort nichts, und das Steuerjournal meldete dem Amt die Naechte der
aufgehobenen Rechnung weiter mit. Auf dem Blatt steht "4 Naechte (aufgehoben)",
in den Kenndaten -4.
"Neue Rechnung:" auf dem Storno-Blatt heisst jetzt "Berichtigte Rechnung:" -
die alte Beschriftung las sich wie die Nummer DIESES Blattes.
--test / CAMPINGHOF_TEST=1 unterdrueckt den Erststart-Dialog. In der EXE kommt
man ohnehin nicht daran, und die Pruefstaende bleiben sonst im Dialog stehen.
Pruefstand pruef_nummernbuch.py (neu): beide Programme auf einem Ordner - das
Journal traegt drei Altbestands-Nummern ein, das Rechnungstool schlaegt danach
2026-004 statt 2026-001 vor. Alle uebrigen Pruefstaende gruen.
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Bartl vermietet auch monatsweise an Montagearbeiter. Dieses Blatt schrieb er
bisher von Hand in Word ("Miete fuer Montagearbeiter inkl. 7 % MwSt. fuer den
Monat August 2026", Netto/USt/Brutto nebeneinander). Jetzt ist es ein zweiter
Reiter neben der Campingrechnung: Kunde, Nummer, Datum und Zeitraum gelten fuer
beide - nur die Mitte wechselt, damit niemand den Kunden zweimal tippt.
Die Zeitraum-Felder sind dieselben wie Anreise/Abreise, nur anders beschriftet.
Daraus kommen die Naechte, und die meldet das Steuerjournal ans Amt.
Gerechnet wird im selben Rechenkern: der Reiter baut einen Ein-Zeilen-Katalog
mit dem Monatspreis (brutto, Vorgabe 500,00 unter Einstellungen ->
Montage-Rechnung). Die Beherbergungssteuer kommt obendrauf wie ueberall sonst -
500 + 5 % = 525. Fuer das Steuerjournal ist das eine ganz normale Buchung, art
bleibt "rechnung"; die Kenndaten tragen zusaetzlich vorlage="montage", damit der
Storno-Weg die Rechnung spaeter in den richtigen Reiter laedt (sonst waeren aus
Monaten Wohnwagen-Naechte geworden).
Datum: Tag und Monat lassen sich nicht mehr unmoeglich tippen (eine 4 wird zu
04, 35 und 13 fallen weg), und vor dem Erstellen wird gegen den Kalender
geprueft - den 31.02. faengt erst das. Vorher landete so etwas ungeprueft auf
der Rechnung.
Dazu: die Reiter bekommen Theme-Farben, sonst sieht man nicht, welcher offen ist.
Pruefstand pruef_montage.py: 45 Pruefungen am echten Fenster und an echten
PDFs - Reiterwechsel, Beschriftung, Betraege, das Blatt selbst, danach liest das
Steuerjournal die Datei ein (500,00 Basis, 25,00 Steuer, 30 Uebernachtungen),
Storno, die unveraenderte Campingrechnung und die Datumspruefung.
pruef_kernregeln, pruef_storno, pruef_kette, pruef_nummern, pruef_dialoge gruen.
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- "Rechnung endgueltig erstellen?" nennt Nummer, Kunde und Betrag und weist
darauf hin, dass danach nur noch Storno oder Berichtigung bleibt
(§ 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG, § 31 Abs. 5 UStDV). Geprueft ist auch, dass "Nein"
wirklich nichts schreibt - sonst waere die Frage eine Attrappe.
- Als EXE legt das Programm sich beim ersten Start einen Ordner "Daten" neben
die EXE (config.json). Ist dort nicht schreibbar (EXE unter "Programme"),
weicht es nach LOCALAPPDATA aus. Lag die config.json noch direkt neben der
EXE, zieht sie um - sonst faengt das Programm ohne Firmendaten neu an.
- Aufruf von _storno_fortsetzen entfernt: die Methode gibt es nicht mehr, seit
die Kette auf dem Storno-Blatt steht. War unerreichbar, waere aber beim
naechsten Anfassen ein AttributeError geworden.
- Pruefstaende raeumen ihren Wegwerf-Ordner weg und haben eine Reissleine
(Abbruch nach zwei Minuten), damit kein Dialog mehr ewig offen steht.
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Statt einer Zustandsmaschine ("offener Storno" ueber den Neustart retten) traegt
das Storno jetzt einfach beide Nummern:
Storno zu Rechnung: 2026-002
Neue Rechnung: 2026-004
und im Text "2026-002 -> 2026-003 -> 2026-004". Damit ist die Kette aus dem
Beleg allein lesbar. Wird das Programm zwischendurch geschlossen, sagt der
Storno, unter welcher Nummer die berichtigte Rechnung gehoert; der Dialog
nennt sie ebenfalls, statt nur "bereits storniert" zu melden.
naechste_freie_nummer_nach() bestimmt die Folgenummer, damit sie nicht von der
Reihenfolge abhaengt, in der der Zaehler mitzieht.
Ausserdem: die Pruefstaende raeumen ihren Wegwerf-Ordner wieder weg, wenn sie
gruen sind. Ein Testlauf hatte 398 Ordner im Temp-Verzeichnis hinterlassen.
Bei Fehlern bleibt der Ordner stehen, damit man hineinsehen kann.
Weitere Funde des Code-Agenten behoben:
- "Kopie von Rechnung_...pdf" und klein geschriebene Dateinamen zaehlen jetzt
bei der Nummernvergabe mit (vorher galt die Nummer als frei).
- Strg+P feuerte auch aus einem offenen Dialog heraus (bind_all -> bind).
167 Pruefungen gruen.
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Duplikatanzeige gehoert nicht hierher, sondern in den Steuerrechner - wieder
ausgebaut (duplikate.py, pruef_duplikate.py).
Zwei echte Loecher, die dabei auffielen:
1. vorhandene_rechnungen() uebersah Windows-Kopien. "Rechnung_2026-013 (1).pdf"
und "... - Kopie.pdf" galten nicht als vergeben, die Nummer wurde also ein
zweites Mal ausgegeben. Genau so ist der Altbestand entstanden. Jetzt zaehlt
alles mit, was nach der Nummer KEINE weitere Ziffer hat - "2026-0135" bleibt
getrennt.
2. Liegt eine Nummer mehrfach im Ordner, nahm der Storno-Dialog blind den ersten
Treffer. Jetzt erscheint eine Auswahlliste mit Datum, Name, Betrag und
Dateiname; ohne Auswahl passiert nichts, und die Meldung nennt die konkrete
Datei.
pruef_kernregeln.py: 37 Pruefungen (10 neue), pruef_nummern.py 10.
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Bisher zeigte jeder Beleg nur auf seinen Vorgaenger (storno_zu, ersetzt,
storno_nummer). Ein zweites Programm musste sich die Kette daraus
zusammensuchen. Jetzt tragen ALLE Blaetter einer Kette dieselbe
Vorgangsnummer - die der ersten Rechnung. Gruppieren heisst dort: nach
"vorgang" sortieren, fertig. Eine normale Rechnung ist ihr eigener Vorgang.
Wichtig fuer den Fall "schon korrigierte Rechnung wird noch einmal
storniert": Storno und Berichtigung uebernehmen den VORGANG der alten
Rechnung, nicht deren Nummer - sonst zerfaellt die Kette in zwei.
Die Einzelbezuege bleiben zusaetzlich stehen, damit man die Reihenfolge
innerhalb der Kette lesen kann.
Neu pruef_kette.py (13 Pruefungen): spielt den schlimmsten Fall durch -
Rechnung, Storno, berichtigte Rechnung, Berichtigung der Anschrift, zweiter
Storno, zweite berichtigte Rechnung. Alle sechs landen unter einem
Schluessel, die Summe der Kette ergibt genau die letzte gueltige Rechnung
(27,30 €), und der Steuerrechner liest davon 5 Geldbelege - das
Berichtigungsblatt zaehlt nicht mit.
148 Pruefungen gruen (100 + 27 + 13 + 8) plus 7 Dialoge.
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REGRESSION aus der Modulaufteilung (Code-Review-Agent):
- einstellungen.py fehlten "berechnung" und "datetime". Menue > Leistungskatalog
und > Rechnungsnummer stuerzten mit NameError ab und liessen ein leeres,
modales Fenster stehen. Preise und Nummernkreis waren nicht mehr einstellbar.
KEIN Pruefstand hat das gemerkt - keiner oeffnete je einen Dialog. Neu:
pruef_dialoge.py oeffnet ALLE Dialoge und schliesst sie wieder.
HAENGENDE ZWISCHENSPEICHER (derselbe Agent, gemessen):
- "Zuruecksetzen" liess storno_stand/berichtigung_stand stehen. Danach gehoerten
die Daten eines FREMDEN Gastes zum Storno der alten Rechnung, und die
Berichtigung schrieb ein Blatt mit Nummer A im Kenndatensatz und Nummer B auf
dem Blatt. reset_formular fragt jetzt nach und verwirft sauber.
- _neue_nummer_vorschlagen fasst die Nummer nicht mehr an, solange ein Vorgang
laeuft (traf auch dlg_nummer).
- Fenster schliessen mit offenem Storno fragt jetzt nach (WM_DELETE_WINDOW).
- _storno_verwerfen bricht ab, wenn das PDF nicht geloescht werden kann, statt
den Zaehler trotzdem zurueckzudrehen.
- Der Storno prueft die Kundenangaben und fragt, wenn die alte Rechnung sie
nicht hergibt.
- Zaehler nicht speicherbar -> sichtbare Meldung statt Traceback ins Nichts.
- storno.py: v1-Rueckfall nimmt den ersten Satz OHNE extra_blatt.
- EINE Quelle fuer die naechste Nummer: _neue_nummer_vorschlagen benutzt jetzt
naechste_freie_nummer, der Jahreswechsel steht nur noch dort. Vorher schlug
das Formular 2026-001 vor, waehrend der Storno-Weg 2025-088 nahm.
PRUEFSTAENDE (Audit-Agent: 16 von 27 eingebauten Fehlern blieben unbemerkt):
- Neu pruef_kernregeln.py (27 Pruefungen) fuer die zwei Regeln, um die es geht:
Nummer von HAND auf eine vergebene setzen, Zaehler hinter dem Ordner,
Jahreswechsel, Zaehler nur vorwaerts, Storno ueber den DIALOGKNOPF statt der
internen Methode, zweite Berichtigung am selben Tag. Der Bestand wird ueber
SHA256 verglichen - "Datei ist noch da" heisst nicht "unveraendert".
- Der Text des Storno-PDFs wird gelesen: Positionszeile negativ, nicht nur der
Summenblock.
- Tautologien raus: Selbstvergleich beim storno_datum, all() ueber eine leere
Liste, "nicht" in einem deutschen Text.
- Unangemeldeter Dialog laesst den Lauf scheitern, statt still "Nein" zu sagen.
- pruef_nummern.py: .PDF gross geschrieben, Rechnung_*.txt, echte Praefix-Falle.
- Gegenprobe: sechs Mutationen eingebaut, die vorher gruen blieben - alle sechs
werden jetzt rot.
RECHT (Gegenpruefungs-Agent): Zitate praezisiert. § 146 Abs. 4 AO verbietet nur
Aenderungen, bei denen der urspruengliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist -
ein protokollierter Storno-Vermerk waere erlaubt, wir verzichten trotzdem
bewusst darauf. Der § 14c-Hinweis bleibt, gilt aber gegenueber Endverbrauchern
nicht (EuGH C-378/21, BMF v. 27.02.2024) - er zielt auf Firmengaeste.
142 Pruefungen gruen (100 + 27 + 8 + 7).
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Knoepfe: "Storno" und "Berichtigen" setzen den Weg schon beim Oeffnen fest,
das Popup fragt dann nur noch die Nummer. Vorher entschied ein zweiter Knopf
im Popup - der ist raus.
app.py war 1802 Zeilen, jetzt 672. Neu daneben:
helfer.py Zahlen, Datum, Namen, Pruefungen (87)
bestand.py was im Rechnungsordner liegt, nur lesen (171)
storno.py den spiegelbildlichen Storno rechnen (57)
einzelinstanz.py nur ein Fenster zulassen (90)
theme.py Farben nach Windows hell/dunkel (120)
korrektur.py Storno- und Berichtigungsweg (306)
einstellungen.py die Dialoge aus dem Menue (358)
Die Oberflaeche bleibt eine Klasse - die Teile sind Mixins, damit kein
einziger self-Zugriff umgeschrieben werden musste. Kein Modul importiert
app.py zurueck, keine ungenutzten Importe mehr. Die Pruefstaende holen die
Funktionen jetzt aus dem Modul, dem sie gehoeren.
pruef_storno.py 100 gruen, pruef_nummern.py 7 gruen, Fenster nach der
Aufteilung gestartet und angesehen.
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