Statt einer Zustandsmaschine ("offener Storno" ueber den Neustart retten) traegt
das Storno jetzt einfach beide Nummern:
Storno zu Rechnung: 2026-002
Neue Rechnung: 2026-004
und im Text "2026-002 -> 2026-003 -> 2026-004". Damit ist die Kette aus dem
Beleg allein lesbar. Wird das Programm zwischendurch geschlossen, sagt der
Storno, unter welcher Nummer die berichtigte Rechnung gehoert; der Dialog
nennt sie ebenfalls, statt nur "bereits storniert" zu melden.
naechste_freie_nummer_nach() bestimmt die Folgenummer, damit sie nicht von der
Reihenfolge abhaengt, in der der Zaehler mitzieht.
Ausserdem: die Pruefstaende raeumen ihren Wegwerf-Ordner wieder weg, wenn sie
gruen sind. Ein Testlauf hatte 398 Ordner im Temp-Verzeichnis hinterlassen.
Bei Fehlern bleibt der Ordner stehen, damit man hineinsehen kann.
Weitere Funde des Code-Agenten behoben:
- "Kopie von Rechnung_...pdf" und klein geschriebene Dateinamen zaehlen jetzt
bei der Nummernvergabe mit (vorher galt die Nummer als frei).
- Strg+P feuerte auch aus einem offenen Dialog heraus (bind_all -> bind).
167 Pruefungen gruen.
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Duplikatanzeige gehoert nicht hierher, sondern in den Steuerrechner - wieder
ausgebaut (duplikate.py, pruef_duplikate.py).
Zwei echte Loecher, die dabei auffielen:
1. vorhandene_rechnungen() uebersah Windows-Kopien. "Rechnung_2026-013 (1).pdf"
und "... - Kopie.pdf" galten nicht als vergeben, die Nummer wurde also ein
zweites Mal ausgegeben. Genau so ist der Altbestand entstanden. Jetzt zaehlt
alles mit, was nach der Nummer KEINE weitere Ziffer hat - "2026-0135" bleibt
getrennt.
2. Liegt eine Nummer mehrfach im Ordner, nahm der Storno-Dialog blind den ersten
Treffer. Jetzt erscheint eine Auswahlliste mit Datum, Name, Betrag und
Dateiname; ohne Auswahl passiert nichts, und die Meldung nennt die konkrete
Datei.
pruef_kernregeln.py: 37 Pruefungen (10 neue), pruef_nummern.py 10.
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REGRESSION aus der Modulaufteilung (Code-Review-Agent):
- einstellungen.py fehlten "berechnung" und "datetime". Menue > Leistungskatalog
und > Rechnungsnummer stuerzten mit NameError ab und liessen ein leeres,
modales Fenster stehen. Preise und Nummernkreis waren nicht mehr einstellbar.
KEIN Pruefstand hat das gemerkt - keiner oeffnete je einen Dialog. Neu:
pruef_dialoge.py oeffnet ALLE Dialoge und schliesst sie wieder.
HAENGENDE ZWISCHENSPEICHER (derselbe Agent, gemessen):
- "Zuruecksetzen" liess storno_stand/berichtigung_stand stehen. Danach gehoerten
die Daten eines FREMDEN Gastes zum Storno der alten Rechnung, und die
Berichtigung schrieb ein Blatt mit Nummer A im Kenndatensatz und Nummer B auf
dem Blatt. reset_formular fragt jetzt nach und verwirft sauber.
- _neue_nummer_vorschlagen fasst die Nummer nicht mehr an, solange ein Vorgang
laeuft (traf auch dlg_nummer).
- Fenster schliessen mit offenem Storno fragt jetzt nach (WM_DELETE_WINDOW).
- _storno_verwerfen bricht ab, wenn das PDF nicht geloescht werden kann, statt
den Zaehler trotzdem zurueckzudrehen.
- Der Storno prueft die Kundenangaben und fragt, wenn die alte Rechnung sie
nicht hergibt.
- Zaehler nicht speicherbar -> sichtbare Meldung statt Traceback ins Nichts.
- storno.py: v1-Rueckfall nimmt den ersten Satz OHNE extra_blatt.
- EINE Quelle fuer die naechste Nummer: _neue_nummer_vorschlagen benutzt jetzt
naechste_freie_nummer, der Jahreswechsel steht nur noch dort. Vorher schlug
das Formular 2026-001 vor, waehrend der Storno-Weg 2025-088 nahm.
PRUEFSTAENDE (Audit-Agent: 16 von 27 eingebauten Fehlern blieben unbemerkt):
- Neu pruef_kernregeln.py (27 Pruefungen) fuer die zwei Regeln, um die es geht:
Nummer von HAND auf eine vergebene setzen, Zaehler hinter dem Ordner,
Jahreswechsel, Zaehler nur vorwaerts, Storno ueber den DIALOGKNOPF statt der
internen Methode, zweite Berichtigung am selben Tag. Der Bestand wird ueber
SHA256 verglichen - "Datei ist noch da" heisst nicht "unveraendert".
- Der Text des Storno-PDFs wird gelesen: Positionszeile negativ, nicht nur der
Summenblock.
- Tautologien raus: Selbstvergleich beim storno_datum, all() ueber eine leere
Liste, "nicht" in einem deutschen Text.
- Unangemeldeter Dialog laesst den Lauf scheitern, statt still "Nein" zu sagen.
- pruef_nummern.py: .PDF gross geschrieben, Rechnung_*.txt, echte Praefix-Falle.
- Gegenprobe: sechs Mutationen eingebaut, die vorher gruen blieben - alle sechs
werden jetzt rot.
RECHT (Gegenpruefungs-Agent): Zitate praezisiert. § 146 Abs. 4 AO verbietet nur
Aenderungen, bei denen der urspruengliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist -
ein protokollierter Storno-Vermerk waere erlaubt, wir verzichten trotzdem
bewusst darauf. Der § 14c-Hinweis bleibt, gilt aber gegenueber Endverbrauchern
nicht (EuGH C-378/21, BMF v. 27.02.2024) - er zielt auf Firmengaeste.
142 Pruefungen gruen (100 + 27 + 8 + 7).
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Knoepfe: "Storno" und "Berichtigen" setzen den Weg schon beim Oeffnen fest,
das Popup fragt dann nur noch die Nummer. Vorher entschied ein zweiter Knopf
im Popup - der ist raus.
app.py war 1802 Zeilen, jetzt 672. Neu daneben:
helfer.py Zahlen, Datum, Namen, Pruefungen (87)
bestand.py was im Rechnungsordner liegt, nur lesen (171)
storno.py den spiegelbildlichen Storno rechnen (57)
einzelinstanz.py nur ein Fenster zulassen (90)
theme.py Farben nach Windows hell/dunkel (120)
korrektur.py Storno- und Berichtigungsweg (306)
einstellungen.py die Dialoge aus dem Menue (358)
Die Oberflaeche bleibt eine Klasse - die Teile sind Mixins, damit kein
einziger self-Zugriff umgeschrieben werden musste. Kein Modul importiert
app.py zurueck, keine ungenutzten Importe mehr. Die Pruefstaende holen die
Funktionen jetzt aus dem Modul, dem sie gehoeren.
pruef_storno.py 100 gruen, pruef_nummern.py 7 gruen, Fenster nach der
Aufteilung gestartet und angesehen.
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- Storno-Dialog: die alte Nummer wird eingetippt, das Programm sucht sie im
Ordner und zeigt sofort Datum, Name und den Betrag des Stornos. Kurze
Schreibweise (2026-3) findet 2026-003.
- Zwei Funde beim Pruefen: Storno-PDFs heissen "Storno_..." und fielen sowohl
aus der Ordnerliste als auch aus der Nummernpruefung heraus. Dadurch galt
eine schon stornierte Rechnung als stornierbar und eine vom Storno belegte
Nummer als frei - die haette ein zweites Mal vergeben werden koennen.
- Anrede ist eine Auswahlliste (tippbar fuer Sonderfaelle).
- Vorname, Nachname, Strasse und PLZ/Ort sind Pflicht; ohne sie wird keine
PDF geschrieben (§ 14 Abs. 4 Nr. 1 UStG). Die alte "trotzdem erstellen?"-
Frage ist raus.
Prueflauf: pruef_storno.py 46 Pruefungen gruen, pruef_nummern.py 7 gruen.
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Eine ausgestellte Rechnung darf nicht geaendert und nicht geloescht werden
(§ 146 Abs. 4 AO), und jede Nummer gibt es nur einmal (§ 14 Abs. 4 Nr. 4
UStG). Korrigiert wird deshalb ueber ein eigenes Dokument mit neuer Nummer,
das sich auf die alte bezieht (§ 31 Abs. 5 UStDV).
- Knopf "Rechnung stornieren": alte Nummer waehlen, Programm liest deren PDF
und schreibt eine Stornorechnung mit eigener neuer Nummer, Betraege
negativ, mit Bezug auf Nummer und Datum der alten Rechnung.
- Danach steht das Formular auf der naechsten Nummer, gefuellt aus der alten
Rechnung; die Nummer ist gesperrt. "PDF erstellen" fragt noch einmal nach
und legt bei Nein das Storno-PDF wieder weg - dann bleibt allein das
Original stehen.
- Die alte Rechnung wird nie angefasst.
- Metadaten v3: art / storno_zu / ersetzt / storno_nummer, dazu Anschrift und
Positionen, damit eine Rechnung wieder ins Formular geladen werden kann.
Alle Felder aus v1/v2 bleiben unveraendert - daran haengt das Steuerjournal.
- Zaehler laeuft nur noch vorwaerts; eine vergebene Nummer wird nicht mehr
ueberschrieben, sondern die naechste freie angeboten.
- Combobox im Storno-Dialog blieb leer: die StringVar hing nur an einer
lokalen Variable und wurde weggeraeumt. Jetzt ohne textvariable.
Prueflauf (pruef_storno.py, 36 Pruefungen gruen): echte PDFs in einem
Wegwerf-Ordner, danach liest der Steuerrechner den Ordner - 001 + Storno +
Korrektur ergeben genau die berichtigte Rechnung, kein Beleg unsicher.
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