Erprobungshinweis beim Start - mit Kenntnisnahme und Signatur unter Info

Sein Wortlaut (06.09.2026):

  "bei jedem oeffnen, solange wir die testen, ein popup, dass dies eine
   experimentelle software ist und ich keine haftung fuer irgendwelche falsch
   ausgestellten uebernehme. der user muss selbst pruefen ueber den vorschau
   button auf beiden tools, ob das alles seine richtigkeit hat. wenn nicht, auf
   dem link eine issue erstellen. und das alles auch noch mal in die info mit
   signatur: user hat dies gelesen und zur kenntnis genommen. wenn er nein
   drueckt oder ablehnt, schliesst sich die software und geht beim naechsten
   start wieder mit dem selben auf, bis er auf ja drueckt."

WIE ES GEBAUT IST

hinweis.py - neu, liegt spaeter in BEIDEN Programmen gleich (wie gemeinsam.py):
Text, Fehleradresse je Programm, Kenntnisnahme lesen/schreiben, Signaturzeile.

  * Der Hinweis kommt als ERSTES beim Start. Erst nach der Bestaetigung faehrt
    der uebrige Start an (_start_fortsetzen) - vorher wird nichts geoeffnet,
    nichts gefragt, nichts geladen. Sonst stuenden beim Ablehnen noch Timer in
    der Warteschlange, die auf ein Fenster zugreifen, das es nicht mehr gibt.
  * "Nein" beendet das Programm. Es wird NICHTS vermerkt - ein Nein, das
    trotzdem als Kenntnisnahme gespeichert wuerde, waere eine Luege.
  * "Ja" wird mit Benutzername, Zeitpunkt und Fassung in der config vermerkt.
    Das ist die Signatur.
  * Aendert sich der TEXT (FASSUNG), wird erneut gefragt. Eine Zustimmung gilt
    fuer das, was dagestanden hat, nicht fuer alles Kuenftige.
  * Unter Hilfe -> Info steht derselbe Text dauerhaft, mit der Signaturzeile.

UMBENENNUNG

Das frueher "beherbergungssteuer" genannte Repository heisst jetzt
Steuerrechnungstool:
  https://git.pcore.de/TheMockTv/Steuerrechnungstool
  https://git.pcore.de/TheMockTv/rechnungstool
In beiden READMEs vermerkt, samt "git remote set-url". Der LOKALE Ordner heisst
weiter beherbergungssteuer - der Pfad steht in Pruefstaenden und Spec-Dateien
fest, das ist ein eigener Schritt.

PRUEFSTAND

pruef_hinweis.py prueft die ganze Strecke: Hinweis kommt und nennt Haftung,
Vorschau und Adresse; Nein schliesst das Fenster und vermerkt nichts; neuer
Start fragt wieder; Ja hinterlaesst Fassung, Zeit, Benutzer und eine lesbare
Signaturzeile; danach wird nicht mehr gefragt; bei geaenderter Fassung wieder.

Alle 17 Pruefstaende gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01V4t48uxDok5rJXhC9bX1Ax
This commit is contained in:
TheMockTv 2026-09-06 15:55:56 +02:00
parent 95a9063ce1
commit 4cdc286d5b
20 changed files with 457 additions and 9 deletions

View file

@ -0,0 +1,71 @@
# Beweiskette: von Anfang bis Ende prüfbar
Seine Vorgabe vom 06.09.2026, wörtlich:
> „ich will für den prüfer sichtbar machen: ich wollte das so. die software dokumentiert das,
> und damit wird es nachvollziehbar, weil es einen checkmark nun gibt in der sqlite"
> — „das soll alles von anfang bis ende prüfbar sein"
> — „damit denke ich überfüllen wir sogar das gobd, sogar mehr, weil es nun eine beweiskette
> darstellt"
**Grundgedanke:** GoBD verlangt Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit — aber **keinen
dokumentierten Freigabe-Entscheid**. Den gibt es jetzt zusätzlich. Damit die Kette trägt, muss
jedes Glied für sich prüfbar sein und keines allein tragen.
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## Schritt 1 — Freigabe vor dem Beleg ✅ ERLEDIGT (Commit 95a9063)
- Rückfrage vor dem Schreiben, Text nennt § 14 UStG, § 14 Abs. 4 Nr. 4 UStG, § 147 Abs. 3 AO,
§ 146 Abs. 4 AO; Angebot bekommt einen eigenen Text (ausdrücklich **keine** Rechnung).
- Storno/Korrektur und Berichtigung behalten ihre eigene Rückfrage — nicht verdoppelt.
- Spalte `freigabe` (ISO-Zeitstempel) in `nummern` im gemeinsamen Nummernbuch, mit
ALTER-TABLE-Migration. **Alte Zeilen bleiben leer** — dort wurde nie gefragt.
- `pruef_freigabe.py` prüft beide Richtungen. Alle 16 Prüfstände grün.
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## Schritt 2 — Freigabe zusätzlich in die PDF-Metadaten ⬜ OFFEN
**Warum das nötig ist:** `gemeinsam.py` sagt über die SQLite selbst: *„Die Datei ist ein REGISTER,
keine zweite Buchhaltung: die Wahrheit bleiben die Rechnungs-PDFs. Geht das Buch verloren, fehlt
keine Rechnung — es muss nur neu gefüllt werden."* Ein solcher Neuaufbau kennt die
Freigabe-Zeitstempel **nicht**. Damit hinge die Beweiskette an der schwächsten Datei.
**Zu tun:** `freigabe` in `pdf_renderer._kenndaten()` aufnehmen (die maschinenlesbaren Kenndaten im
`/Subject`, die das Steuerjournal ohnehin liest). Dann steht der Zeitstempel an zwei Stellen und
übersteht den Verlust des Registers.
**Prüfstand:** `pruef_freigabe.py` erweitern — nach dem Ja muss `bestand.kenndaten_lesen(pdf)` den
Zeitstempel liefern, und er muss mit dem in der SQLite übereinstimmen.
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## Schritt 3 — Steuerprüfungs-Ausdruck im Beherbergungssteuer-Tool ⬜ OFFEN
Sein Wortlaut: *„wir müssen im kassenbuch, was das beherbergungstool ist, einen button in die
einstellungen machen: steuerprüfungs-ausdruck. damit bekommt der prüfer einen ausdruck aus der db
und kann damit das in der tabelle prüfen auf richtigkeit, oder halt wenn der typ das als
papierversion hat."*
**Zu tun:** Knopf in den Einstellungen, der aus der Datenbank ein PDF erzeugt, das ein Prüfer gegen
die Belege halten kann.
**Vor dem Bauen zu klären:**
- Welcher Zeitraum? (Jahr, Monat, frei wählbar)
- Welche Spalten? Mindestens: Nummer, Datum, Art, Beträge, Vorgang/Storno-Bezug, **Freigabe**
- Wie wird gezeigt, dass nichts fehlt? Lückenlosigkeit der Nummern ist der Kern jeder Prüfung —
Lücken müssen **sichtbar** sein, nicht stillschweigend übersprungen.
- Summen je Zeitraum, damit der Prüfer gegenrechnen kann.
- Kennzeichnung als Auswertung, **nicht** als Beleg (sonst dasselbe Problem wie beim Amt-Blatt).
⚠️ **Nicht verwechseln:** Der bestehende „Bericht fürs Amt" ist die **Steueranmeldung** nach
kommunaler Satzung. Der Prüfungs-Ausdruck ist etwas anderes: eine Auswertung für die
Betriebsprüfung. Beide bleiben nebeneinander bestehen.
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## Reihenfolge
Schritt 2 zuerst — er schließt eine Lücke in dem, was gerade gebaut wurde, und ist klein.
Schritt 3 danach, mit eigenem Plan, weil dort Entscheidungen offen sind.